Operative Eingriffe

Arthroskopische Operationen
(Gelenkspiegelungen)

Unter arthroskopischen Operationen werden Gelenkspiegelungen verstanden. Dabei sind nur wenige, kleine Schnitte notwendig. Durch einen Schnitt wird die Optik ins Gelenk eingeführt, über die der Operateur auf einem Monitor das Gelenksinnere betrachten kann. Über das 2. Loch werden die Instrumente eingeführt. Bei der Arthroskopie wird das Gelenk üblicherweise mit Flüssigkeit gespült und aufgeblasen, um die Sicht zu verbessern.

Knorpeloperationen
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Mikrofrakturierung

Bei der sog. Mikrofrakturierung werden im Rahmen einer Arthroskopie mit kleinen Stösseln Löcher in den Knochen, der unter dem Knorpelschaden liegt, gemacht. Damit können Zellen aus dem Knochenmark in den Schaden einwandern und es kann Narbengewebe entstehen. Diese Methode ist eher für kleinere Knorpelschäden geeignet. Die Nachbehandlung ist aufwändig, die Belastung des Beines ist für 6-8 Wochen eingeschränkt, über diese Zeit ist das Gehen nur mit Krücken möglich. Der Spitalsaufenthalt ist kurz (ca. 3 Tage).

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Knorpelzelltransplantation

Mit der Einführung der Knorpelzelltransplantation konnte erstmals ein hochgradig knorpelähnliches Ersatzgewebe im Knorpeldefekt erreicht werden. Untersuchungen im Mikroskop zeigen eindeutig, dass das Gewebe, das nach einer Knorpelzell-transplantation entsteht, im Vergleich zu anderen Therapien ursprünglichem Knorpelgewebe am ähnlichsten ist. Bei der Knorpelzelltransplantation wird im Rahmen einer Gelenkspiegelung Knorpel aus jenen Teilen des betroffenen Gelenkes entnommen, die sonst weniger stark belastet sind. Die Mengen, die entnommen werden sind sehr klein (in der Größe eines halben Kleinfingernagels) und beeinträchtigen das Gelenk nicht. Die in diesem Knorpelstück befindlichen Zellen werden dann unter besonderen Reinheits-bestimmungen im Labor auf unterschiedlichen Trägermaterialien (Vliese) gezüchtet und auf mehrere Millionen Zellen vermehrt. Nach wenigen Wochen kann dann dieses Vlies mit den Knorpelzellen in den Defekt eingebracht werden. Hierzu ist meist nur ein sehr kleiner Hautschnitt notwendig. Nach der Operation wird das betroffene Gelenk beim Gehen mit einer Schiene vor heftigen Bewegungen (z. B. Stolpern) geschützt und das Gelenk kann auch 6-10 Wochen wenig bis nicht belastet werden. Prinzipiell stehen jedoch die operierten Patienten schon am 2. Tag nach der Operation auf. Von Beginn an ist eine intensive Heilgymnastik wichtig, die auch nach der Entlassung nach wenigen Tagen weitergeführt werden sollte. Sind aufgrund eines Bandrisses oder einer Gelenkfehlstellung noch weitere Eingriffe neben der Zelltransplantation notwendig, werden diese normalerweise im Rahmen der Transplantation beim 2. Eingriff durchgeführt.

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Knorpel- Knochentransplantation

Bei der sog. Mosaikplastik werden ganze Knochen-Knorpelzylinder aus gesunden Gelenkanteilen mit einem Spezialinstrumentarium gewonnen und in den Knorpeldefekt hineingesetzt. Diese Methode kommt eher bei kleineren, schmerzhaften Knorpelschäden mit Knochenbeteiligung zum Einsatz. Der Vorteil der Mosaikplastik liegt in der nur einmal notwendigen Operation. Durchschnittlicher Spitalaufenthalt: 5 Tage. Entlastendes Gehen mit Krücken 4-8 Wochen

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Endoprothesen


Bei großflächigen Abnützungen von Gelenken sind nur noch künstliche Gelenke sinnvoll. Dabei wird der kranke Knorpel entfernt und Metallprothesen werden in den Knochen der Gelenke eingesetzt. Zwischen den Metallteilen wird meist ein Gleitlager aus Kunststoff oder Keramik eingefügt, das die weitere Beweglichkeit der Gelenke gewährleistet.

Endoprothesenoperationen sind keine kleinen Eingriffe, zählen aber zur orthopädischen Routine. Die Mehrzahl aller Patienten ist auch nach mehr als 15 Jahren mit ihren Endoprothesen zufrieden. Der Spitalsaufenthalt beträgt im Schnitt wenige Tage bis 2 Wochen, Krücken sind ca. 6 Wochen notwendig, eine Kuraufenthalt zur Rehabilitation ist ein paar Wochen nach der Operation empfehlenswert. Bei manchen Patienten ist bei geplanter Endoprothesenoperation eine Eigenblutvorsorge in ausreichend langem Abstand bis zur Operation (ca. 4 Wochen) sinnvoll.

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Fusschirurgie


Vorfusschirurgie

Dazu zählen Eingriffe bei Hallux valgus, Hammerzehen, Spreizfuß und anderen Schmerzzuständen.

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Handchirurgie

Dazu zählen klassische orthopädische Operationen bei schnellenden Fingern, Fingerarthrose und auch Nervenentlastungsoperationen (Karpaltunnelsyndrom).

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Zusätzliches medizinisches Angebot in der Privatordination
Univ.-Prof. Dr. Dorotka - medCLINIC

Physiotherapie

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Osteopathie

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